Devisen: Euro berappelt sich nach geplatzten Griechenland-Verhandlungen
Das krisengeschüttelte Griechenland muss weiter auf neue Hilfsmilliarden seiner Geldgeber warten. Die Euro-Finanzminister und der Internationale Währungsfonds (IWF) vertagten ihre äußerst zähen Verhandlungen über eine umfassende Griechenland-Vereinbarung auf Montag.
Den ersten Schock über die geplatzten Verhandlungen habe der Devisenmarkt rasch verdaut, sagten Händler. Insgesamt überwiege das Vertrauen in die Politik, das pleitebedrohte Griechenland nicht fallen zu lassen. Die Hoffnung auf rasche Auszahlungen der Hilfsgelder sei weiter hoch.
Am Nachmittag könnten Konjunkturdaten aus den USA den Eurokurs bewegen. Neben der finalen Ausgabe des von der Uni Michigan erhobenen Konsumklimas wird auch der Index der Frühindikatoren veröffentlicht. Zudem stehen feiertagsbedingt einen Tag früher als üblich die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf der Agenda./hbr/jsl


