Devisen: Euro bleibt auf Zwei-Jahres-Tief
Der Euro steht derzeit stark unter Druck. Allein in der vergangenen Woche hatte er vier Cent an Wert verloren. Belastet hatte, dass die EZB zwar ihren Leitzins auf ein Rekordtief senkte, jedoch keine zusätzlichen Hilfen für den Bankensektor Europas in Aussicht stellte. Zudem hatten am Freitag Zahlen vom US-Arbeitsmarkt abermals enttäuscht. Was normalerweise für Druck auf den Dollar sorgt, stützt die US-Währung in Krisenzeiten, weil der Dollar als weltweite Reservewährung gilt.
Am Montag richten sich die Blicke der Investoren nach Brüssel. Dort werden die Finanzminister des Euroraums zusammenkommen, um die Details der jüngsten Gipfelbeschlüsse auszuhandeln. Konflikte dürften programmiert sein, hatten doch unlängst Finnland und die Niederlande wichtige Entscheidungen in Frage gestellt./bgf/enl


