Devisen: Euro bleibt im US-Handel unter 1,29 US-Dollar
Die spanische Regierung meldete nach dem europäischen Börsenschluss eine Finanzlücke der heimischen Geldhäuser von insgesamt rund 59,3 Milliarden Euro. Damit entspricht der Kapitalbedarf, den die Prüfer der Beratungsgesellschaft Oliver Wyman ausgemacht haben, fast exakt den Markterwartungen von 60 Milliarden Euro. Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker zeigte sich erleichtert, dass die zugesagte finanzielle Unterstützung zur Sanierung der spanischen Banken ausreicht.
Bereits am früheren Nachmittag war indes bekannt geworden, dass sich die Stimmung der US-Einkaufsmanager in der Region Chicago im September überraschend stark eingetrübt hatte. Der entsprechende Index sank unter die 50-Prozent-Schwelle, ab der er eine wirtschaftliche Belebung signalisiert. Zudem hellte sich das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im September weniger stark auf als zunächst gemeldet./gl/fn


