18.12.2012 12:38
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro bleibt über 1,31 Dollar

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat sich am Dienstag in einem insgesamt ruhigen Handel nur wenig bewegt. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3180 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Medienberichte, wonach sich US-Regierung und Kongress im Haushaltsstreit aufeinander zubewegen, machten sich an den Devisenmärkten kaum bemerkbar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Montag auf 1,3160 (Freitag: 1,3081) Dollar festgesetzt.

 

    In den Streit zur Umschiffung der "Fiskalklippe" scheint Bewegung zu kommen. Laut Medienberichten zeigt sich Präsident Barack Obama in einem Hauptstreitpunkt verhandlungsbereit. Es geht um die Einkommensgrenze, ab der höhere Steuern fällig werden sollen. Obama will diese möglichst niedrig ansetzen, die Republikaner wollen Steuererhöhungen am liebsten ganz vermeiden. Zum Jahreswechsel drohen in den USA derart gewaltige Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen, dass die weltgrößte Volkswirtschaft in die Rezession stürzen könnte.

 

    Fundamental blieb es im Vormittagshandel ruhig. Spanien und Griechenland hatten keine Probleme damit, sich für die kurze Frist zu refinanzieren. Unterdessen hat das Kieler Forschungsinstitut IfW seine Wachstumsprognose für 2013 deutlich auf 0,3 Prozent heruntergesetzt. Das Institut ist damit noch pessimistischer als die Deutsche Bundesbank./bgf/jsl

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,3248-0,0034
-0,2560
Japanischer Yen137,5400-0,3650
-0,2647
Britische Pfund0,7988-0,0024
-0,2996
Schweizer Franken1,2103-0,0003
-0,0231
Hong Kong-Dollar10,2675-0,0263
-0,2552
Bitcoin390,190054,2100
16,1349
weitere Devisen im Währungsrechner

Heute im Fokus

DAX schließt mit Verlust -- Dementi - Air Berlin: Zusammenlegung von Töchtern kein Thema -- Fed-Chefin Yellen gibt keine klaren Hinweise auf frühere Zinserhöhung -- Microsoft, RWE, eBay im Fokus

Lufthansa droht Pilotenstreik. Draghi fordert wachstumsfreundlichere Politik. WTO verurteilt Argentiniens Importbeschränkungen. Bundeskartellamt leitet kein Missbrauchsverfahren gegen Google ein. Wirtschaftsprofessor: Mehr Vereine werden BVB folgen. Rocket Internet sichert sich weiteren Aktionär.
Wo wohnt man am teuersten?

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese Models verdienten 2014 am meisten

Laut Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wirken befristete Jobs wie die Anti-Baby-Pille. Sind Sie auch dieser Meinung?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen

Anzeige