18.02.2013 12:50
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro bleibt über 1,33 Dollar - Yen gibt weiter nach

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat sich zu Wochenbeginn kaum verändert über der Marke von 1,33 Dollar gehalten. Der japanische Yen gab unterdessen zu Dollar und Euro moderat nach. Händler verwiesen auf die Erklärung der zwanzig größten Industrie- und Schwellenländer (G20), die offene Kritik an Japans expansivem Kurs vermieden hatten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,3325 (Donnerstag: 1,3327) Dollar festgesetzt.

 

    Die G20 hatten sich am Wochenende gegen kompetitive, also gezielte Wechselkursabwertung zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen ausgesprochen. Zugleich wurde es vermieden, Japan wegen seiner lockeren Geldpolitik zu brandmarken. Japans Regierung unter Premier Shinzo Abe werde damit zugebilligt, den expansiven geld- und haushaltspolitischen Kurs fortzusetzen, kommentierten Beobachter. In der Folge tendierte der Yen weiter schwach. Wegen der starken Abwertung des Yen in den vergangenen Monaten hatte zuletzt eine Debatte über einen "Währungskrieg" - also der Gefahr eines weltweiten Abwertungswettlaufs - eingesetzt./bgf/jkr

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,13680,0129
1,1433
Japanischer Yen133,83500,7350
0,5522
Britische Pfund0,74820,0031
0,4120
Schweizer Franken1,02950,0154
1,5137
Russischer Rubel75,9693-0,3716
-0,4868
Bitcoin232,1900-17,5900
-7,0422

Heute im Fokus

DAX schließt mit kräftigem Verlust -- Siemens-Überschuss sackt ab -- Deutsche Bank- & Commerzbank-Aktie leiden unter Rechtsproblemen und Griechenland -- SMA Solar, Microsoft im Fokus

Tsipras ernennt neues griechisches Kabinett. Caterpillar-Aktie belastet von trüben Aussichten. Pfizer leidet unter Nachahmer-Medikamenten - Keine Besserung in Sicht. Starker Dollar belastet Dupont und Procter & Gamble. Bundesregierung hebt Konjunkturprognose auf 1,5 Prozent an. Yahoo dürfte weniger verdienen.
Hier sollten Sie ihr Geld nicht anlegen!

Hier können Sie ihr Geld anlegen!

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Quo vadis Griechenland? Was kommt nach dem Wahlsieg von Alexis Tsipras?