22.06.2012 12:33
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro dümpelt vor Vierergipfel unter 1,26 Dollar

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat am Freitag kaum verändert unter der Marke von 1,26 US-Dollar verharrt. Selbst die unerwartet deutliche Eintrübung des Ifo-Geschäftsklimas konnte den Kurs nicht nennenswert bewegen. Im Mittagshandel kostete die Gemeinschaftswährung 1,2546 Dollar und damit geringfügig mehr als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag noch auf 1,2670 (Mittwoch: 1,2704) Dollar festgesetzt.

 

    Händler sprachen von einem impulslosen Handel. Und das, obwohl der Ifo-Index - das wichtigste Stimmungsbarometer für die deutsche Wirtschaft - im Juni auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren sank. Bankvolkswirte interpretierten die Zahlen überwiegend als Bestätigung anderer Frühindikatoren. So notieren die ebenfalls stark beachteten Einkaufsmanagerindizes (PMI), die bereits am Donnerstag veröffentlicht wurden, aktuell auf dem tiefsten Stand seit drei Jahren.

 

    Für Ernüchterung sorgt derzeit vor allem der PMI für die deutsche Industrie. Er liegt seit Monaten auf Rezessionsniveau und signalisiert damit eine schrumpfende Produktion. Auch deshalb sei der zweite Rückgang des Ifo-Geschäftsklimas ein schlechtes Omen für die deutsche Wirtschaft, kommentierte Commerzbank-Experte Ralph Solveen.

 

    Im weiteren Handelsverlauf rückt der Vierergipfel der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien in den Fokus. Das Treffen in Rom soll jedoch lediglich dem Informationsaustausch dienen, Beschlüsse zum weiteren Vorgehen in der Schuldenkrise sind nicht zu erwarten./hbr/bgf

 

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,0562-0,0044
-0,41
Japanischer Yen118,4100-0,1950
-0,16
Britische Pfund0,84760,0147
1,76
Schweizer Franken1,0641-0,0037
-0,35
Russischer Rubel61,73640,0000
0,00
Bitcoin1085,8199-0,5500
-0,05
Chinesischer Yuan7,25320,0000
0,00

Heute im Fokus

DAX geht tief im Minus ins Wochenende -- Dow Jones schließt leicht im Plus -- VW mit Milliardengewinn -- BASF-Aktie fällt trotz höherem Quartalsergebnis -- Rocket Internet, NVIDIA, Nordex im Fokus

Griechischer Zentralbankchef Stournaras dringt auf Einigung mit Gläubigern. VW-Führungsspitze verdient künftig weniger. Risse in Triebwerken des Bundeswehr-Pannenfliegers A400M. Kongress-Rede Trumps birgt Sprengkraft für die Börsen. ProSiebenSat.1-Aktien fallen - Analyst will klarere Digitalstrategie. Bitcoin erreicht neues Rekordhoch.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BASFBASF11
Nordex AGA0D655
Daimler AG710000
BayerBAY001
Apple Inc.865985
Scout24 AGA12DM8
BMW AG519000
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750
E.ON SEENAG99
CommerzbankCBK100
TeslaA1CX3T
adidas AGA1EWWW