Devisen: Euro dümpelt weiter vor sich hin
Seit Jahresbeginn befindet sich der Euro stark im Aufwind, doch in den letzten Tagen dümpelte der Kurs nur noch vor sich hin. Nachdem der Angriff auf das Vorjahreshoch bei 1,3486 Dollar gescheitert sei, habe die Gemeinschaftswährung eine "Verschnaufpause" eingelegt, sagte Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann.
Mit Blick auf die Fortschritte in der Eurozone zeigt sich Leuchtmann skeptisch, wenngleich sich der Euro-Kurs auf vergleichsweise hohem Niveau stabilisiert. "Mit dem Sparen wurde noch gar nicht angefangen." Die eigentlichen systemischen Risiken bestünden darin, "dass Staaten, die gerade um Haaresbreite dem fiskalischen Orkus entkommen sind, sofort wieder in haushaltspolitischen Schlendrian zurückfallen."/hbr/bgf


