01.02.2013 16:57
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Devisen: Euro erklimmt neues 14-Monatshoch

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) bleibt im Höhenflug. Positive Konjunkturdaten hoben zum Wochenausklang die Stimmung an den Märkten. Am Freitag stieg die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3674 US-Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit November 2011. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3644 (Donnerstag: 1,3550) Dollar fest.

 

    Im Fokus der Anleger stand der Arbeitsmarktbericht aus den USA. Auch wenn der Beschäftigungsaufbau im Januar leicht hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben war, wurden die Daten insgesamt positiv gewertet. Der Grund: Die Zahl der in den Vormonaten geschaffenen Jobs wurde deutlich nach oben korrigiert. "Die Dynamik am US-Arbeitsmarkt war damit wesentlich höher als bislang ausgewiesen", sagt Postbank-Chefvolkswirt Marco Bargel.

 

    Mit dem Konsumklima der Uni-Michigan, dem ISM-Einkaufsmanagerindex und den Bauausgaben konnte eine Reihe weitere US-Konjunkturdaten positiv überraschen. Von der gestiegenen Risikofreude profitierte auch der Euro. Für zwischenzeitliche Belastung hatte gegen Mittag lediglich die Nachricht gesorgt, dass die Banken im Euroraum in der nächsten Woche weniger Notkredite an die EZB zurückzahlen werden, als von Experten angenommen.

 

    Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86170 (0,85700) britische Pfund (EUR/GBP), 125,78 (123,32) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2351 (1,2342) Schweizer Franken (EUR/CHF) festgelegt. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.669,00 (1.664,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38.530,00 (39.030,00) Euro./hbr/bgf/he

 

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0,1080
Britische Pfund0,7982-0,0034
-0,4217
Schweizer Franken1,2106-0,0005
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