06.02.2013 13:10
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro erneut unter Druck

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat am Mittwoch nicht an seinen Aufwärtstrend vom Vortag anknüpfen können. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3527 US-Dollar und damit mehr als einen halben Cent weniger als am frühen Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3537 (Montag: 1,3552) Dollar festgesetzt.

 

    "Harte" Konjunkturdaten aus Deutschland ließen den Devisenmarkt kalt. Die Auftragseingänge der Industrie stiegen im Dezember etwas stärker als erwartet. Im fundamental ruhigen Umfeld bleiben Investoren in der Defensive. Die steigenden politischen Risiken in Italien und Spanien sorgen weiter für Nervosität.

 

    Zudem halten Anleger sich vor der EZB-Sitzung am Donnerstag bedeckt. Mit Spannung wird erwartet, ob sich die Notenbank zur zuletzt von verschiedenen Euro-Politikern thematisierten Euro-Stärke positioniert. Nachdem der französische Präsident Francois Hollande mit der Forderung nach einer aktiven Wechselkurspolitik eine deutsche Abfuhr kassiert hat, sind alle Augen auf die EZB gerichtet.

 

    Die meisten Ökonomen erwarten jedoch keine klare Ansage aus dieser Ecke, denn die Notenbank ist für Fragen des Wechselkurses nicht zuständig. Experten erklären die feste Tendenz des Euro sowohl mit positiven Nachrichten aus Europa als auch der lockeren Geldpolitik großer Notenbanken, insbesondere der Bank of Japan./hbr/jsl

 

    

 

 

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1135-0,0001
-0,01
Japanischer Yen123,2555-0,4995
-0,40
Britische Pfund0,76830,0069
0,91
Schweizer Franken1,10670,0015
0,13
Russischer Rubel73,68950,4701
0,64
Bitcoin477,7200-2,1600
-0,45
Chinesischer Yuan7,33130,0042
0,06

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow Jones schwächer -- Volkswagen meldet Gewinneinbruch -- Brexit-Anhänger holen in Umfrage auf -- Rocket Internet bremst Verluste bei Start-ups -- Salzgitter im Fokus

Fast jeder dritte Deutsche wäre für einen EU-Austritt. Deutsche Bank-Chef: "Wir schreiben in diesem Jahr möglicherweise keinen Gewinn". Zalando will Gewinne auch in kommenden Jahren nicht ausschütten. Teslas Gigafactory geht offiziell an den Start. Heidelberger Druck liebäugelt mit Übernahmen.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Vier Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau:
In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden vier Aktien vorgestellt, die sich aus Sicht der Redaktion für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Sicherheit allein war nicht das entscheidende Kriterium. Es ging auch darum, Aktien von Unternehmen auszuwählen, die aufgrund ihrer Wettbewerbsstellung aussichtsreich erscheinen und die dennoch große Wachstumschancen bieten.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Welche Marke ist die teuerste?
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Die SPD will der Union beim Koalitionsgipfel ein klares Bekenntnis für mehr Lohngleichheit von Frauen und Männern abringen. Wie stehen Sie zu diesem Thema?