DAX8.305-0,6%  Dow15.3030,1%  Euro1,29400,0% 
ESt502.764-0,5%  Nas3.4590,0%  Öl102,60,0% 
TDax958,0-0,3%  Nikkei14.6130,9%  Gold1.387-0,3% 

29.01.2013 16:56

Senden

Devisen: Euro erreicht höchsten Stand seit Ende 2011


    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Dienstag weiteren Auftrieb erhalten und ist auf den höchsten Stand seit fast 14 Monaten geklettert. Positive Daten vom US-Häusermarkt hoben die Risikofreude der Investoren. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung mit bis zu 1,3496 US-Dollar gehandelt und damit so hoch wie zuletzt Anfang Dezember 2011. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3433 (Montag: 1,3444) Dollar festgesetzt.

 

    "Es ist mittlerweile genug der Euphorie", sagt Experte Eugen Keller vom Bankhaus Metzler mit Blick auf den jüngsten Kursauftrieb. "Wir empfehlen, ab der Marke von 1,35 Dollar zu verkaufen." Die Misere im Euroraum sei noch nicht ausgestanden, zudem drohten einige Krisenländer bereits wieder in Lethargie zu verfallen, kaum dass sich die Finanzmärkte etwas beruhigten. "Der kleine zyklische Aufschwung steht auf sehr wackligen Beinen."

 

    Der wiedererstarkte Euro wird zudem auch von Politikern zunehmend als Belastung für die wirtschaftliche Erholung im Währungsraum gesehen. Der Plan, die Krisenländer vor allem über ihre Exporte aus dem Sumpf zu ziehen, wird dadurch erheblich erschwert. Denn der steigende Außenwert der Währung verteuert die Ausfuhren auf den internationalen Märkten. Erst am Freitag warnte der französische Finanzminister Pierre Moscovici vor Problemen, die der starke Euro bereite.

 

    Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85360 (0,85450) britische Pfund (EUR/GBP), 121,52 (122,21) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2416 (1,2472) Schweizer Franken (EUR/CHF) festgelegt. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.663,50 (1.656,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 39.020,00 (38.940,00) Euro./hbr/bgf/he

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,29350,0002
0,0155
Japanischer Yen130,5150-1,3950
-1,0575
Britische Pfund0,8551-0,0010
-0,1168
Schweizer Franken1,2439-0,0090
-0,7184
Hong Kong-Dollar10,04150,0016
0,0159
weitere Devisen im Währungsrechner

ANZEIGE

In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen