03.12.2012 12:54

Senden

Devisen: Euro erreicht neues Monatshoch


    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) ist am Montag trotz der Abstufung der Kreditwürdigkeit der Euro-Rettungsfonds EFSF/ESM auf ein neues Monatshoch deutlich über der Marke von 1,30 US-Dollar gestiegen. Händler erklärten die Kauflaune am Devisenmarkt mit der gestiegenen Risikofreude der Anleger nach guten Konjunkturdaten aus China. Im Mittagshandel stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3027 Dollar, nachdem sie am frühen Morgen bei 1,3046 Dollar ein neues Monatshoch erreichte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag noch auf 1,2986 (Donnerstag: 1,2994) Dollar festgesetzt.

 

    Eine überraschend gute November-Stimmung der chinesischen Einkaufsmanager lieferte Hinweise auf ein stärkeres Wachstum in der Industrie der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft. Die Daten sprechen dafür, "dass die konjunkturelle Erholung der chinesischen Volkswirtschaft begonnen hat", hieß es in einer Einschätzung der Düsseldorfer Privatbank HSBC Trinkaus. Dagegen habe der Verlust der Bestnote für die Rettungsfonds EFSF/ESM durch die Ratingagentur Moody's vom Freitagabend kaum eine Rolle am Devisenmarkt gespielt, hieß es von Händlern. Die galt auch für das begonnene Rückkaufprogramm für griechische Staatsanleihen.

 

    Im weiteren Handelsverlauf werden die Anleger gespannt auf die USA schauen. Am Nachmittag dürften Stimmungsdaten von US-Einkaufsmanagern für weitere Impulse am Devisenmarkt sorgen./jkr/jsl

 

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,38380,0033
0,2369
Japanischer Yen141,4550-0,1700
-0,1200
Britische Pfund0,82390,0034
0,4144
Schweizer Franken1,2201-0,0017
-0,1371
Hong Kong-Dollar10,72850,0248
0,2317
Bitcoin355,3500-259,9600
-42,2486
weitere Devisen im Währungsrechner

ANZEIGE

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen

Anzeige