01.03.2013 12:52
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Devisen: Euro fällt nach Inflations- und Arbeitsmarktdaten

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat am Freitag anfängliche Gewinne wieder abgegeben. Neue Konjunkturdaten brachten die Gemeinschaftswährung am Vormittag unter Druck. Zuletzt kostete der Euro 1,3031 US-Dollar. Im Tageshoch hatte er am Morgen noch bei 1,3101 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,3129 (Mittwoch: 1,3097) Dollar festgesetzt.

    Die Inflationsrate ist nach vorläufigen Berechnungen der Statistikbehörde Eurostat im Februar auf 1,8 Prozent gefallen. Experten hatten mit 1,9 Prozent gerechnet. Die niedrige Inflation im Euroraum eröffne der EZB Spielraum für weitere Zinsschritte, schreiben die Experten der Commerzbank. Für 2013 erwarte die Notenbank nur noch einen Anstieg der Verbraucherpreise um 1,6 Prozent. "Sie hält sich damit die Tür für eine Zinssenkung offen."

    Zudem wurde die Gemeinschaftswährung durch schwache Daten vom Arbeitsmarkt belastet. Auch neue Umfragewerte, die unter den Einkaufsmanagern des Euroraums erhoben wurden, konnten am Markt nicht überzeugen. Im weiteren Handelsverlauf dürften die USA in den Fokus rücken, wo am Nachmittag der wichtigste Stimmungsindikator ISM veröffentlicht wird. Zudem stehen der weltgrößten Volkswirtschaft zum Monatswechsel massive automatisierte Budgetkürzungen bevor, die das Wachstum belasten könnten./hbr/bgf

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