Devisen: Euro fällt nach US-Arbeitsmarktbericht auf tiefsten Stand seit 3 Wochen
Die Schwäche am US-Arbeitsmarkt scheint nach Einschätzung der Postbank "zumindest vorläufig überwunden". "Die derzeitige Stellenentwicklung kann als sehr solide angesehen werden", schrieben die Experten. Die guten US-Arbeitsmarktdaten hätten dem Dollar Auftrieb verliehen und den Euro im Gegenzug unter Druck gesetzt, hieß es von Händlern. In den USA war die Zahl der Beschäftigten im Oktober um 171.000 und damit deutlich stärker als von Volkswirten erwartet gestiegen.
Zuvor hätten bereits Zweifel an der Fortsetzung der Griechenland-Hilfe den Euro belastet, wie die Commerzbank in einem Kommentar schrieb. Das Parlament in Athen hatte zwar am Vortag ein weiteres Privatisierungsgesetz verabschiedet. Das Abstimmungsergebnis habe jedoch gezeigt, dass die Mehrheit der Koalitionsregierung bröckele, hatte es weiter bei der Commerzbank geheißen. "Wie angesichts dieser Entwicklung in den Geberländern die nötige Aufstockung der Griechenland-Hilfe politisch durchsetzbar sein soll, bleibt weiterhin offen."/la/he


