10.09.2013 12:56
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro fällt zurück - sichere Häfen weniger stark gefragt

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat am Dienstag etwas schwächer tendiert. Händler nannten unter anderem schwache Konjunkturdaten aus Frankreich als Grund. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3240 Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3194 (Freitag: 1,3117) Dollar festgesetzt.

    Zahlen zur französischen Industrieproduktion enttäuschten die Markterwartungen. Im August sank die Herstellung der Industrieunternehmen bereits zum dritten Mal in Folge. Der Euro wurde leicht belastet. Ansonsten blieben konjunkturelle Impulse im Vormittagshandel Mangelware.

    Die leichte Entspannung in der Syrienkrise hat unterdessen zu einer schwächeren Nachfrage nach Währungen geführt, die als sichere Häfen wahrgenommen werden. Der japanische Yen gab ebenso nach wie der Schweizer Franken. US-Präsident Barack Obama hatte positiv auf ein Angebot reagiert, wonach Syrien seine Chemiewaffen unter internationale Aufsicht stellen könnte.

    Zu einer größeren Risikofreude trugen auch chinesische Konjunkturdaten bei, die auf eine Erholung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft schließen lassen. Der australische und neuseeländische Dollar profitierten besonders deutlich, weil die beiden Pazifikstaaten wirtschaftlich eng mit China verflochten sind./bgf/jkr

Artikel empfehlen?

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,08060,0041
0,3809
Japanischer Yen128,53500,4550
0,3553
Britische Pfund0,72210,0014
0,1929
Schweizer Franken1,02900,0000
0,0000
Russischer Rubel56,19562,5827
4,8173
Bitcoin208,0300-0,2000
-0,0960

Heute im Fokus

DAX geht mit kräftigem Abschlag ins Wochenende -- Wall Street im Minus -- Winterkorn bleibt VW-Chef -- Balkanstaaten stellen Griechen-Banken unter Quarantäne -- Deutsche Bank, GE im Fokus

Obama lobt Kongress-Pläne zu Handelsabkommen TTIP. G20 kritisieren USA wegen IWF-Stimmrechtsblockade. Nächster Paukenschlag in Pharmaindustrie möglich: Teva erwägt Mylan-Kauf. Fresenius verhandelt über Zukauf in Israel. G20-Finanzminister optimistischer über Weltwirtschaft. Merkel sieht perspektivisch Freihandelszone mit Russland. Obama ermahnt Griechenland zu Reformen. US-Autobauer Ford investiert Milliarden in Mexiko. Auswärtiges Amt bringt Deutsche aus Jemen in Sicherheit.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Die besten Flughäfen der Welt

Welche Startups werden von Investoren am höchsten bewertet?

Umfrage

Die weltweiten Rüstungsausgaben sind 2014 das dritte Jahr in Folge gesunken. Sollte Deutschland diese Entwicklung 2015 mitmachen?