07.12.2012 21:04
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro gibt nochmals nach - Zeitweise unter 1,29 US-Dollar

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) ist am Freitag nach schwachen Konjunkturdaten und Hinweisen auf eine Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB) weiter gesunken. In New York wurde die Gemeinschaftswährung zuletzt aber wieder etwas erholt bei 1,2926 US-Dollar gehandelt, nachdem sie zeitweise unter die Marke von 1,29 Dollar gefallen war. Die EZB hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2905 (Donnerstag: 1,3072) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7749 (0,7650) Euro.

 

    Ein Mix aus schwachen Konjunkturdaten und die Aussicht auf eine weitere EZB-Zinssenkung habe den Euro zum Wochenschluss unter Verkaufsdruck gesetzt, hieß es von Händlern. Bereits am frühen Morgen hatte die Bundesbank ihre Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum deutlich gesenkt und damit eine erste Verkaufswelle beim Euro ausgelöst. Am späten Nachmittag folgte ein zweiter Dämpfer, nachdem das Bundeswirtschaftsministerium den stärksten Produktionseinbruch im Verarbeitenden Gewerbe seit dreieinhalb Jahren meldete.

 

    Am frühen Nachmittag gab es einen neuen Abwärtsschub nach Aussagen vom EZB-Ratsmitglied Jozef Makuch. Einen Tag nach der Zinssitzung der EZB lieferte der slowakische Notenbankchef Einblicke in den Verlauf der Diskussion im geldpolitischen Rat. Demnach habe es eine "sehr ernsthafte" Diskussion über eine weitere Zinssenkung gegeben. "Wenn sich die Wirtschaftslage nicht verbessert, dann kann man eine Leitzinsveränderung erwarten", sagte Makuch weiter./jkr/tih/he

 

Artikel empfehlen?

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,11140,0031
0,28
Japanischer Yen136,57000,1500
0,11
Britische Pfund0,71370,0034
0,48
Schweizer Franken1,0451-0,0008
-0,08
Russischer Rubel62,20740,6847
1,11
Bitcoin236,0700-0,6700
-0,28

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Wall Street feiertagsbedingt geschlossen -- Griechisches Verfassungsgericht lässt Referendum zu -- K+S, Facebook im Fokus

Tsipras schwört seine Anhänger auf 'Nein' bei Referendum ein. Knappes Ergebnis bei Hellas-Referendum erwartet. Friedliche Demonstration gegen Sparauflagen für Griechenland. Alter Flughafen Berlin-Schönefeld bleibt länger am Netz. Tsipras fordert Schuldenschnitt und 20 Jahre mehr Zeit. Im Übernahmepoker um K+S verhärten sich die Fronten. Tsipras: Ein Nein beim Referendum wäre kein Ende der Verhandlungen. Varoufakis: Einigung mit Gläubigern kommt in jedem Fall zustande.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welcher Fußballtrainer verdient am meisten?

Diese Aktien stehen bei Hedgefonds ganz oben

Umfrage

Wie wird sich nach Ihrer Einschätzung der DAX bis zum Jahresende entwickeln?