Devisen: Euro hält sich im Plus
Die Debatte um die drohende "Fiskalklippe" in den USA könnte den Dollar tendenziell weiter schwächen. Zum Jahreswechsel laufen in der weltgrößten Volkswirtschaft etliche konjunkturstützende Maßnahmen aus. Sollten sich Demokraten und Republikaner nicht auf einen schonenden Kurs zum Schuldenabbau einigen, droht den USA der Rückfall in die Rezession. "Daher dürfte der Dollar in eine für ihn nicht leichte Woche starten", sagt Commerzbank-Experte Ulrich Leuchtmann.
Doch auch der Euro bleibt ein Sorgenkind. Vor dem Sondertreffen der Euro-Finanzminister zum Dauer-Krisenfall Griechenland dürfte die Nervosität am Devisenmarkt wieder zunehmen. Eurogruppe und Internationaler Währungsfonds streiten weiter, wie - und bis wann - der griechische Schuldenberg langfristig auf eine erträgliche Höhe abgetragen werden kann. "Der Markt wird zunehmend skeptisch bezüglich seiner bisherigen Annahme, die Krise sei vorbei und müsse ausgepreist werden", sagt Analyst Leuchtmann./hbr/jkr


