-->-->
07.06.2013 16:57
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro hält sich knapp über 1,32 Dollar

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat am Freitag die starken Vortagesgewinne nicht ganz halten können. Nachdem neue Daten eine Fortsetzung der moderaten Erholung am US-Arbeitsmarkt gezeigt hatten, rutschte der Kurs der Gemeinschaftswährung am Nachmittag auf 1,3216 US-Dollar. Am Vortag hatten noch Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi den Euro in der Spitze auf über 1,33 Dollar steigen lassen und damit auf den höchsten Stand seit Ende Februar. Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3260 (Donnerstag: 1,3118) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7541 (0,7623) Euro.

    Der Handel am Devisenmarkt stand zum Wochenschluss ganz im Zeichen der Arbeitsmarktdaten aus den USA. Die Zahl der Beschäftigten fiel im Mai zwar höher aus als erwartet, allerdings erhöhte sich die Arbeitslosenquote überraschend. Hierbei dürfte aber eine Rolle gespielt haben, dass sich vor dem Hintergrund des moderaten Aufschwungs in den USA wieder mehr Arbeitslose um einen Job bemühen.

    Der US-Arbeitsmarkt ist für den Devisenmarkt vor allem wichtig, weil die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik an der Entwicklung der Arbeitslosigkeit ausrichtet. Die Auswirkungen der neuen Daten auf die Geldpolitik der Fed bewerteten Bankvolkswirte aber als nicht besonders groß. "Die Fed wird wahrscheinlich stärkere Zahlen sehen wollen, bevor eine Reduzierung der Anleihekäufe näher rückt", sagte Experte Robert Wood von der Berenberg Bank.

    Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85130 (0,84910) britische Pfund (EUR/GBP), 126,81 (129,96) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2273 (1,2357) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.386,00 (Vortag: 1.400,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 33.740,00 (33.740,00) Euro./jkr/hbr/kja

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1196-0,0089
-0,78
Japanischer Yen113,96500,5100
0,45
Britische Pfund0,8525-0,0032
-0,37
Schweizer Franken1,09520,0032
0,29
Russischer Rubel72,4516-0,5958
-0,82
Bitcoin513,6900-5,6600
-1,09
Chinesischer Yuan7,4662-0,0477
-0,63

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Welcher Darsteller verdient am meisten?
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->
-->