Devisen: Euro im Minus - Pfund deutlich unter Druck
Der Euro konnte zur Wochenmitte nicht von einer überwiegend guten Börsenstimmung profitieren. Händler nannten unter anderem Gewinnmitnahmen infolge der festen Tendenz am Dienstag als Grund. Zudem fielen neue Zahlen aus der italienischen Industrie schwach aus. Die Neuaufträge brachen im Dezember zum Vorjahr um 15,3 Prozent ein. Es war der stärkste Rückgang seit Oktober 2009.
Das britische Pfund musste zu Euro und Dollar spürbare Verluste hinnehmen. Wie aus der Mitschrift zur Zinssitzung der Bank of England von Anfang Februar hervorgeht, könnte die Geldpolitik bald noch weiter gelockert werden. Bereits die jüngste Entscheidung, die milliardenschweren Anleihekäufe zunächst nicht zu erhöhen, fiel im neunköpfigen geldpolitischen Ausschuss mit drei Gegenstimmen. Unter anderem sprach sich Notenbankchef Mervyn King für eine abermalige Aufstockung aus. "Die Bank of England wärmt die Notenpresse vor", kommentierte Rob Wood, Chefvolkswirt für Großbritannien bei der Berenberg Bank./bgf/hbr


