18.12.2012 20:47
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Devisen: Euro im US-Handel erstmals seit Anfang Mai wieder über 1,32 US-Dollar

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) ist am Dienstag dank Spekulationen über eine Einigung im US-Haushaltsstreit erstmals seit Anfang Mai wieder über 1,32 US-Dollar gestiegen. Auch dass die Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit Griechenlands nach dem erfolgreichen Anleihenrückkauf um mehrere Stufen angehoben hat, stützte laut Experten die europäische Gemeinschaftswährung. Zuletzt notierte der Euro bei 1,3223 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor noch auf 1,3178 (Montag: 1,3160) Dollar festgesetzt.

 

    Regierung und Opposition in Washington haben sich im Streit über den Abbau des riesigen US-Defizits etwas angenähert. Nach Medienberichten kam Präsident Barack Obama den Republikanern beim Hauptknackpunkt, einer Steuererhöhung für Reiche, ein Stück entgegen. Demnach präsentierte er einen neuen Vorschlag, der höhere Steuern nur noch für Bürger mit einem Einkommen von mehr als 400.000 Dollar im Jahr (rund 300.000 Euro) vorsieht. Zuvor hatte Obama die Grenze schon bei 250.000 Dollar gezogen.

 

    Die Republikaner hatten Steuererhöhungen lange Zeit gänzlich abgelehnt. Laut einem jüngsten Angebot würden sie nun aber Steuererhöhungen für Bürger mit einem Jahreseinkommen von mehr als einer Million Dollar zustimmen. Sowohl das Weiße Haus als auch der republikanische Präsident des Abgeordnetenhauses, John Boehner, erklärten am Dienstag, sie hielten den Vorschlag der Gegenseite für unzureichend, würden aber weiter verhandeln./gl/jha/

 

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