Devisen: Euro im US-Handel stabil über 1,25 Dollar
Auftrieb für den Euro kamen von Daten zur Geldmengenentwickung und zur Kreditvergabe in der Eurozone. Die Geldmenge war im Juli um 3,8 Prozent zum Vorjahr gestiegen und damit wesentlich stärker als erwartet. Auch das in den Vormonaten noch rückläufige Kreditvolumen hatte leicht zugelegt. Die Zahlen könnten ein Hinweis sein, dass die schwächelnde Wirtschaft im Euroraum langsam wieder Fuß fasst, hieß es am Markt. Postbank-Experte Heinrich Bayer sprach von einem "Lebenszeichen".
Eine Auktion spanischer Geldmarktpapiere hob die Stimmung an den Märkten zusätzlich. Das Krisenland hatte sich problemlos 3,6 Milliarden Euro mit zwei Kurzläufern über sechs und drei Monate besorgt. Die Zinsen waren deutlich zurück. Auch Italien hatte frisches Geld zu günstigeren Bedingungen bei Anlegern eingesammelt als im Vormonat. Positive Daten vom US-Häusermarkt ließen die Risikofreude am Nachmittag weiter steigen, wovon auch der Euro profitierte./ck/he


