26.11.2012 12:48
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro kaum verändert - Warten auf Griechenland-Treffen

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat am Montag auf der Stelle getreten. Der Devisenmarkt blickt nach Brüssel, wo die Euro-Finanzminister erneut über die Zukunft Griechenlands beraten werden. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2969 US-Dollar und damit in etwa soviel wie am Freitagabend. Zuvor hatte der Euro sein bisheriges Tageshoch bei 1,2985 Dollar markiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,2909 (Donnerstag: 1,2893) Dollar festgesetzt.

 

    Nachdem die Gespräche über den weiteren Kurs bei der Griechenland-Rettung in der vergangenen Woche geplatzt waren, startet die Eurogruppe zum Wochenauftakt einen neuen Versuch. Nach wie vor steht eine Einigung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über die Mittel und Wege zur Sanierung des Staatshaushalts aus. Neben einem Schuldenschnitt, gegen den sich Deutschland beharrlich sträubt, werden unter anderem Anleiherückkäufe und Zinsverbilligungen diskutiert.

 

    Das gescheiterte Eurogruppen-Treffen am vergangenen Mittwoch hatte den Euro nur wenige Stunden belastet. Commerzbank-Experte Ulrich Leuchtmann zweifelt jedoch, ob Anleger die Ergebnisse diesmal wieder so gelassen hinnehmen. "Der Markt scheint asymmetrisch zu reagieren." Grund könne sein, dass spekulative Anleger wieder zunehmend Euro-Short-Positionen halten, also auf einen Kursverfall der Gemeinschaftwährung wetten./hbr/jkr

 

Artikel empfehlen?

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,08870,0012
0,11
Japanischer Yen133,97250,1525
0,11
Britische Pfund0,70710,0001
0,02
Schweizer Franken1,0359-0,0009
-0,08
Russischer Rubel54,9419-0,4449
-0,80
Bitcoin219,58000,5600
0,26

Heute im Fokus

DAX schließt mit kräftigem Abschlag -- Wall Street schließt im Minus - US-Zinsspekulationen belasten -- ESM-Chef Regling warnt vor Staatspleite Griechenlands -- Apple, Ryanair im Fokus

Kommt das neue iPhone mit Force Touch? Deshalb würde Google-Chef Larry Page in Deutschland keine Firma gründen. Clevere Geschäftsidee: Italiens Dörfer verkaufen Häuser für einen Euro. Ukraine ermittelt gegen UniCredit-Kunden wegen mutmaßlicher Rebellenhilfe. China stärkt Armee wegen Inselstreit mit Nachbarstaaten. sentix: Weniger Anleger rechnen mit Grexit. Deutsche und Commerzbank leiden unter Griechenland und Spanien.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Welche Aktien könnten bis 2018 hin steigen?

Umfrage

Die Schweizer Steuerverwaltung präsentiert die Namen möglicher deutscher und anderer ausländischer Steuerbetrüger im Internet. Was halten Sie von diesem Schritt?