08.01.2013 21:10
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro kehrt wieder knapp unter die 1,31 Dollar-Marke zurück

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) ist am Dienstag wieder unter die erst am Vortag übersprungene Marke von 1,31 US-Dollar zurückgefallen. Nach Einschätzung von Experten verlief der Handel dabei aber eher ruhig, da am Devisenmarkt auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag gewartet werde. Zuletzt wurden in New York 1,3084 Dollar für die Gemeinschaftswährung bezahlt. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3086 (Montag: 1,3039) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7642 (0,7669) Euro.

 

    Marktgerüchte über eine bevorstehende Abstufung der Kreditwürdigkeit von Frankreich hatten im Verlauf kurzzeitig für etwas Aufregung am Devisenmarkt gesorgt und den Euro unter die Marke von 1,31 Dollar gedrückt, wo er bis zuletzt verblieb - auch wenn das französische Finanzministerium schnell versicherte, dass die Gerüchte jeder Grundlage entbehrten.

 

    Für den Devisenexperten Rainer Sartoris von der Privatbank HSBC Trinkaus haben weder jüngste Konjunkturdaten aus der Eurozone noch die von der japanischen Regierung angekündigten Käufe von Anleihen des Euro-Rettungsschirms ESM größere Spuren beim Euro hinterlassen. "Der Markt braucht neue Impulse, und die wird er wohl erst durch die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag bekommen", so der Experte./jkr/tih/he

 

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,12710,0041
0,37
Japanischer Yen113,0535-0,3465
-0,31
Britische Pfund0,86840,0021
0,24
Schweizer Franken1,08950,0002
0,02
Russischer Rubel71,9163-0,0547
-0,08
Bitcoin542,27000,9100
0,17
Chinesischer Yuan7,51870,1327
1,80

Heute im Fokus

DAX tief im Minus -- Dow leichter -- Quandt-Erben sortieren BMW-Anteile neu -- LANXESS will Chemtura übernehmen -- Deutsche Bank-Aktie auf Rekordtief -- Ströer im Fokus

Griechenland: Gläubiger einig über Führung von Privatisierungsfonds. Stromnetzbetreiber erhöhen Gebühren 2017. EZB-Chef Draghi betont Bedeutung der "Kreditlockerung" für Geldpolitik. ifo-Geschäftsklima hellt sich auf. Audi-Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch verlässt Unternehmen.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?