Devisen: Euro knackt 1,31 Dollar-Marke und erreicht Sechs-Wochenhoch
Einen Tag nach dem Startschuss für einen milliardenschweren Schuldenrückkauf Griechenlands zeigten sich Experten zuversichtlich. "Allseits schwirren Empfehlungen zur Teilnahme am Umtausch herum, allseits besteht Konsens, dass der Umtausch gelingt", fasste Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank die jüngsten Äußerungen zusammen. Gläubiger des hochverschuldeten Eurolandes können ihre Staatsanleihen für etwa ein Drittel des ursprünglichen Werts zurückgeben.
Auch der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, zeigte sich mit Blick auf das Kaufprogramm griechischer Staatsanleihen optimistisch. Er schätzte die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs der Aktion als hoch ein. Noch bis Freitag läuft das Kaufangebot aus Athen. Bei einem erfolgreichen Abschluss gehen Experten davon aus, dass Griechenland seinen Schuldenberg um etwa 20 Milliarden Euro senken kann.
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81230 (0,81210) britische Pfund (EUR/GBP), 107,28 (107,36) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2136 (1,2087) Schweizer Franken (EUR/CHF) festgelegt. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.697,75 (1.720,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 41.240,00 (41.960,00) Euro./jkr/jsl


