06.12.2012 12:26
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro legt vor Notenbanken leicht zu

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat am Donnerstag vor Entscheidungen wichtiger Notenbanken zugelegt. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3080 US-Dollar und damit einen halben Cent mehr als im asiatischen Handel. Ein Dollar war zuletzt 0,7646 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,3065 (Dienstag: 1,3092) Dollar festgesetzt.

 

    Neuen Zahlen aus der deutschen Industrie fielen überraschend gut aus. Die Neuaufträge legten im Oktober mit 3,9 Prozent so stark wie seit Januar 2011 nicht mehr zu. Die Markterwartungen wurden klar übertroffen. Dies weckt Hoffnungen, dass die Industrieproduktion die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Schlussquartal stützen könnte. Bislang rechnen die meisten Experten damit, dass die deutsche Wirtschaft in den Wintermonaten schrumpft.

 

    Der Nachmittagshandel ist durch die Bank of England und die EZB gekennzeichnet. Die Notenbanken verkünden ihre neuen Entscheidungen. Beobachter rechnen mehrheitlich nicht mit einer abermaligen Lockerung der geldpolitischen Zügel. Die EZB dürfte aber ihre Wachstumsprognosen abermals nach unten korrigieren./bgf/jsl

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,2298-0,0035
-0,2846
Japanischer Yen145,9580-0,5970
-0,4074
Britische Pfund0,7899-0,0022
-0,2714
Schweizer Franken1,20860,0076
0,6353
Hong Kong-Dollar9,5376-0,0277
-0,2894
Bitcoin248,8200-9,0000
-3,4908

Heute im Fokus

DAX deutlich fester erwartet -- Cloud-Geschäft bei Oracle wächst kräftig -- Fed stimmt Märkte auf kommende Zinserhöhung ein -- Präsidentenwahl in Griechenland geht in die zweite Runde

Sony sagt Kinostart ab - USA sehen Nordkorea hinter Hackeraffäre. Niederlande bleiben bei Ablehnung der deutschen Pkw-Maut. Unions-Politiker von Stetten warnt vor Blockade bei Erbschaftsteuer. EU-Gipfel erörtert Russland-Krise und Wachstums-Milliarden.
Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

schaften der Welt

europa

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige