16.01.2013 13:06
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Devisen: Euro legt zu - Nowotny und Rösler widersprechen Juncker

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Mittwoch von Äußerungen aus der Politik und der Europäischen Zentralbank (EZB) profitiert. Händler sprachen von einer Gegenbewegung nach kritischen Aussagen von Luxemburg Premier Jean-Claude Juncker am Vorabend. Gegen Mittag kostete der Euro 1,3320 US-Dollar und damit einen halben Cent mehr als im Tagestief. Die EZB hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,3327 (Montag: 1,3341) Dollar festgesetzt.

 

    Am Dienstagabend hatte Luxemburgs Premier Juncker von einem "gefährlich hohen" Wechselkursniveau des Euro gesprochen. Dem widersprachen am Mittwoch EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny und Deutschlands Wirtschaftsminister Philipp Rösler. Tatsächlich hat der Euro insbesondere zum Dollar in den letzten Wochen spürbar zugelegt. Im längeren Vergleich ist er aber nicht teuer.

 

    Im weiteren Verlauf könnten neue Konjunkturzahlen aus den USA für zusätzliche Bewegung sorgen. Erwartet werden Daten zu den Verbraucherpreisen, aus der Industrie und vom Immobilienmarkt. Am Abend veröffentlicht die US-Notenbank Fed ihren monatlichen Konjunkturbericht (Beige Book)./bgf/jsl

 

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