06.09.2013 16:58
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Devisen: Euro legt zu - US-Arbeitsmarkt enttäuscht

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat am Freitag von einem schwachen Arbeitsmarktbericht aus den USA profitiert. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3160 US-Dollar und damit einen halben Cent mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3117 (Donnerstag: 1,3202) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7624 (0,7575) Euro.

    Auftrieb erhielt der Euro von schwachen Jobdaten aus den USA. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, erhöhte sich die Beschäftigung von Juli auf August um 169.000 Stellen. Das lag unter den Markterwartungen. Zudem wurde der Stellenzuwachs für die Monate Juni und Juli spürbar nach unten revidiert. Die Arbeitslosenquote gab zwar leicht auf 7,3 Prozent nach. Allerdings sank zugleich die Zahl der Menschen, die sich um eine Arbeitsstelle bemühen.

    Der Dollar geriet nach Veröffentlichung der Zahlen zu vielen wichtigen Währungen unter Druck. Helaba-Experte Ralf Umlauf kommentierte, die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank ihre sehr lockere Geldpolitik bereits im September etwas zurücknimmt, sei leicht gesunken. Der Arbeitsmarkt hat große Bedeutung für die amerikanische Geldpolitik. Die Federal Reserve will noch in diesem Jahr damit beginnen, ihre sehr expansive Ausrichtung einzuschränken - allerdings nur, falls sich die konjunkturelle Erholung fortsetzt.

    Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84200 (0,84310) britische Pfund (EUR/GBP), 130,71 (131,64) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2382 (1,2390) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.387,00 (1.385,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 32.990,00 (33.360,00) Euro./bgf/hbr/stb

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0,1107
Japanischer Yen136,8600-0,0650
-0,0475
Britische Pfund0,7881-0,0007
-0,0887
Schweizer Franken1,2062-0,0004
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