Devisen: Euro leicht unter Druck
Zum Wochenauftakt zeichnet die Nachrichtenlage ein gemischtes Bild der Lage im Währungsraum. Während Italien sich abermals günstiger Geld bei Investoren besorgen konnte, musste Deutschland erstmals seit Juni wieder Zinsen für zwölfmonatige Geldmarktpapiere bieten. Dass die als besonders sicher geltenden Titel wieder Erträge abwerfen, kann als weiteres Entspannungssignal in der Krise interpretiert werden.
Einen Stimmungsdämpfer lieferte dagegen die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihren jüngsten Daten zur Kreditvergabe. Die Zahlen für den Dezember belegen, dass die Situation weiter angespannt bleibt. Zudem fiel das Verbrauchervertrauen in Italien auf ein neues Rekordtief. Am Nachmittag könnten US-Konjunkturdaten für Bewegung am Devisenmarkt sorgen. Auf dem Programm stehen die Dezember-Daten zum Auftragseingang in den USA./hbr/bgf


