27.12.2012 21:35
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro schwächelt - Keine Lösung im US-Haushaltsstreit in Sicht

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro (Dollarkurs) ist belastet durch den feststeckenden US-Haushaltsstreit am Donnerstag unter Druck geraten. Der US-Dollar profitierte hingegen, da er als sichere Währung gilt. Die europäische Gemeinschaftswährung stand im US-Handel zuletzt bei 1,3239 Dollar. Im europäischen Mittagshandel war der Euro noch zeitweise bis auf 1,3284 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3266 (Montag: 1,3218) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7538 (0,7565) Euro.

 

    Der anhaltende Haushaltsstreit sorge weiter für große Verunsicherung an den Märkten, sagten Händler. Ein Scheitern der Bemühungen um eine Lösung noch vor Jahresfrist wird immer wahrscheinlicher. Zwar kehrte Obama am Donnerstag vorzeitig aus den Weihnachtsferien aus Hawaii nach Washington zurück, um die sogenannte Fiskalklippe mit automatischen Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in letzter Minute zu verhindern. Doch Insider warnen, die Frist bis Silvester sei zu kurz. US-Medien rechnen mit einer Lösung erst zum Jahresbeginn - also nach Fristablauf, jedoch noch rechtzeitig, um ein Abrutschen in die Rezession zu verhindern.

 

    Der Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid, meinte, die USA würden wahrscheinlich von der sogenannten Fiskalklippe stürzen. "Derzeit passiert nichts im Haushaltsstreit", sagte der Fraktionsvorsitzende der Demokraten im Senat. Er wisse nicht, wie die Klippe rechtzeitig umgangen werden könne./ck/he

 

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,12420,0022
0,20
Japanischer Yen113,92000,4900
0,43
Britische Pfund0,86610,0009
0,10
Schweizer Franken1,09220,0082
0,75
Russischer Rubel70,6778-0,0865
-0,12
Bitcoin550,04005,3600
0,98
Chinesischer Yuan7,49600,0158
0,21

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- US-Börsen deutlich höher -- Deutsche-Bank-Aktie erholt sich deutlich -- Chinesen wollen offenbar OSRAM übernehmen -- Commerzbank, QUALCOMM im Fokus

Strafe für Deutsche Bank in USA wird wohl auf 5,4 Milliarden Dollar reduziert. Commerzbank verkauft ihr Hochhaus an Südkoreaner. Air Berlin: Alle Flüge werden regulär durchgeführt. Daimler will weiter Renault-Motoren einsetzen. Bahn erhöht Preise im Fernverkehr um 1,3 Prozent.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Wie haben sich die Rohstoffpreise im dritten Quartal 2016 entwickelt?
Jetzt durchklicken
Wer war Top, wer war Flop?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?