04.04.2013 13:29
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Devisen: Euro schwächelt vor EZB-Entscheid - Konjunkturdaten belasten

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat am Donnerstag vor dem Zinsentscheid der EZB Verluste verzeichnet. Der trübe Konjunkturausblick im Euroraum belaste die Gemeinschaftswährung, sagten Händler. Gegen Mittag pendelte der Euro um die Marke von 1,28 US-Dollar. Zuletzt wurde er bei 1,2807 Dollar notiert. Am Vorabend stand der Kurs noch mehr als einen halben Cent höher.

    Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone gab im März weiter nach. Die Zeichen im Währungsraum stehen damit unverändert auf Abschwung. Umso gespannter blicken Anleger auf die Europäische Zentralbank (EZB), die am Nachmittag ihren Zinsentscheid bekanntgeben und anschließend vor der Presse erläutern wird. Mit einer Senkung der Leitzinsen rechnen zum jetzigen Zeitpunkt zwar die wenigsten Analysten, allerdings halten einige eine verbale Vorbereitung eines solchen Schrittes für möglich.

    Am Morgen hatte bereits die Bank of Japan für einen Paukenschlag gesorgt. Nach der ersten Sitzung unter der neuen Notenbankführung um Haruhiko Kuroda wurde die Geldpolitik massiv gelockert. Die Bank of Japan habe die ohnehin schon sehr hohen Markterwartungen übertroffen, kommentierten die Experten der NordLB. Die Bank of England bestätigte am Mittag ihren expansiven Kurs. Eine Anleiheauktion in Spanien hatte am Devisenmarkt kaum Auswirkungen./hbr/jsl

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,0767-0,0016
-0,15
Japanischer Yen120,00750,2925
0,24
Britische Pfund0,86280,0014
0,16
Schweizer Franken1,07180,0008
0,07
Russischer Rubel61,7554-0,1067
-0,17
Bitcoin941,6400-21,1900
-2,20
Chinesischer Yuan7,42550,0000
0,00

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich im Plus -- Dow Jones am Ende unverändert -- Großaktionäre drängen STADA-Führung zu Okay für Übernahme -- freenet, CTS, United Internet, Commerzbank im Fokus

Vonovia sichert sich mehr als 90 Prozent an Conwert. Merck-Mittel Avelumab erhält FDA Zulassung zur Behandlung von MCC. RATIONAL und Rheinmetall erhöhen Dividende. CS erwägt angeblich Kapitalerhöhung statt IPO der Schweiz-Tochter. Chinesen sichern sich größeres Stück an der Deutschen Bank. Schweizerische Notenbank kauft weniger Devisen zur Schwächung des Franken.
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