12.11.2012 21:00

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Devisen: Euro sinkt im US-Handel - Griechenland im Fokus


    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat am Montag im US-Handel leicht nachgegeben. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2711 US-Dollar. Im europäischen Handel war sie am frühen Nachmittag noch bis auf 1,2731 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2735 (Freitag: 1,2694) Dollar festgesetzt.

 

    Das beherrschende Thema am Devisenmarkt ist das laufende Treffen der Euro-Finanzminister, die in Brüssel über die Zukunft Griechenlands beraten. Der seit langem erwartete Bericht der Geldgeber-"Troika" aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und EZB zur Haushalts- und Schuldenlage in Griechenland liegt laut Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker endlich vor. "Der Troika-Bericht ist im Grundton positiv, weil die Griechen ja wirklich geliefert haben", sagte Juncker am Montag in Brüssel.

 

    Dennoch bleibt die Lage für Athen angespannt. Juncker dämpfte die Hoffnungen auf eine rasche Auszahlung der seit Juni zurückgehaltenen Hilfsgelder über 31,5 Milliarden Euro aus dem zweiten Rettungspaket. Aus dem Entwurf einer neuen Vereinbarung der "Troika" mit der griechischen Regierung geht zwar hervor, dass Athen für die Umsetzung seiner Sparziele zwei Jahre mehr Zeit erhalten soll. Allerdings stellt das Dokument große neue Finanzlöcher und "sehr große Risiken" beim weiteren Sanierungskurs fest. Griechenland steht unter enormem Zeitdruck: Unklar war bis zuletzt, wie am Freitag fällige Schulden bei Gläubigern beglichen werden sollen./mis/stk

 

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