28.11.2012 13:29
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Devisen: Euro sinkt unter 1,29 Dollar - Fiskalklippe gerät in den Blick

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat Mittwoch seinen kurzfristigen Abwärtstrend fortgesetzt. Gegen Mittag fiel die Gemeinschaftswährung bis auf 1,2889 US-Dollar. Sie kostete damit einen halben Cent weniger als im asiatischen Handel. Seit Dienstagmittag, als auf die positive Reaktion weiterer Hilfsgelder für Griechenland Ernüchterung einsetzte, ergibt sich ein Minus von einem Cent. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,2961 (Montag: 1,2964) Dollar festgesetzt.

 

    Händler erklärten den Umschwung am Devisenmarkt unter anderem mit Skepsis über das neue griechische Hilfsprogramm. So gilt es unter Bankvolkswirten als höchst ungewiss, ob die Erleichterungen für Athen - unter anderem Zinssenkungen und Stundungen - dem Land tatsächlich aus der Schuldenfalle helfen. Darüber hinaus rückt wieder der Haushaltsstreit in den USA in den Blick. Die Gespräche zur Vermeidung massiver Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen zur Jahreswende 2012/2013 (Fiskalklippe) kommen offenbar kaum voran. Die Börsenstimmung ist dementsprechend schlecht./bgf/jsl

 

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