01.02.2013 12:43

Senden

Devisen: Euro springt nach guten Konjunkturdaten auf neues 14-Monatshoch


    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat seinen Höhenflug der vergangenen Tage nach überraschend guten Konjunkturdaten aus der Eurozone fortgesetzt und ein neues 14-Monatshoch erreicht. Am Freitagvormittag erreichte die Gemeinschaftswährung in der Spitze einen Kurs von 1,3674 US-Dollar. So teuer war der Euro zuletzt im November 2011. Im weiteren Handel rutschte der Euro nach einer Mitteilung der Europäische Zentralbank (EZB) wieder auf 1,3644 Dollar. Am Vortag hatte die EZB den Referenzkurs auf 1,3550 (Mittwoch: 1,3541) Dollar festgesetzt.

 

    Unerwartet gute Konjunkturdaten aus der Eurozone sorgten am Vormittag zunächst für den jüngsten kräftigen Kurssprung des Euro. In den Krisenstaaten Italien und Spanien hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Industrie unerwartet stark aufgehellt. Auch in Deutschland war die Stimmung der Manager zu Beginn des Jahres deutlich besser, als Volkswirte erwartet hatten.

 

    Allerdings sorgte die EZB im Mittagshandel für einen Dämpfer. Die Notenbank kündigte an, dass die Banken der Eurozone in der kommenden Woche Notkredite in einem Volumen von lediglich 3,48 Milliarden Euro zurückzahlen wollen. Experten hatten zuvor mit einer deutlich höheren Rückzahlung gerechnet. Seit dieser Woche dürfen die Geldhäuser Hilfskredite zurückzahlen, die sie Ende 2011 von der EZB erhalten haben./jkr/bgf

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,38370,0005
0,0329
Japanischer Yen141,70950,2345
0,1658
Britische Pfund0,82320,0000
0,0043
Schweizer Franken1,21990,0004
0,0303
Hong Kong-Dollar10,72790,0034
0,0314
Bitcoin358,9000-141,2700
-28,2444
weitere Devisen im Währungsrechner

ANZEIGE

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen

Anzeige