-->-->
31.01.2013 21:40
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro stabil auf hohem Niveau

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Donnerstag im US-Handel stabil auf hohem Niveau gezeigt. Verglichen mit dem europäischen Geschäft, wo die Gemeinschaftswährung auf bis zu 1,3593 US-Dollar gestiegen war, kam sie in New York allerdings etwas zurück auf zuletzt 1,3576 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3550 (Mittwoch: 1,3541) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7380 (0,7385) Euro.

 

    Allein im Januar hat der Euro damit fünf Cent an Wert gewonnen. Beobachter begründen die Entwicklung zum einen mit der spürbaren Beruhigung in der europäischen Schuldenkrise. Auf der anderen Seite neigen viele andere Währungen zur Schwäche. Sowohl der Dollar als auch das Britische Pfund und der Japanische Yen tendieren zurzeit schwach. Beim Dollar und Yen spielt die laxe Geldpolitik der dortigen Notenbanken eine große Rolle, beim Pfund eher die Wachstumsschwäche der Wirtschaft.

 

    Am Donnerstag fiel der Handel zwischen Euro und Dollar indes größtenteils verhalten aus. Fundamentale Impulse gab es nur wenige. Für etwas Bewegung sorgten am Nachmittag Konjunkturdaten aus den USA. Auffällig war ein starker Anstieg der Einkommen privater Haushalte. Er war im Dezember so kräftig wie seit neun Jahren nicht mehr ausgefallen. Bankvolkswirte begründeten die Entwicklung mit der "Fiskalklippe": Aus Angst vor massiven Steuererhöhungen zur Jahreswende haben offenbar zahlreiche Unternehmen Gehalts- und Dividendenzahlungen vorgezogen./edh/bgf/he

 

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,12890,0004
0,04
Japanischer Yen113,4460-0,0090
-0,01
Britische Pfund0,8553-0,0004
-0,05
Schweizer Franken1,0917-0,0004
-0,04
Russischer Rubel73,0474-0,3912
-0,53
Bitcoin514,47000,2800
0,05
Chinesischer Yuan7,51860,0048
0,06

Heute im Fokus

DAX schließt mit Verlust -- Dow leichter -- Muss Apple 19 Milliarden an Steuern nachzahlen? -- Marc Faber: Bevorstehender Crash wird Gewinne der letzten fünf Jahre auslöschen -- HP, Fielmann im Fokus

VW konnte in Brasilien 130.000 Autos nicht produzieren. Uber mit Milliardenverlust im ersten Halbjahr. ifo-Daten enttäuschen. Deutsche Börse und LSE melden Fusion bei der EU-Kommission an. WhatsApp will etwas mehr Daten mit Facebook teilen. EU gibt Kion grünes Licht für Dematic-Übernahme.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Wer ist die bestbezahlte Schauspielerin der Welt im Jahr 2016?
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Die Top 10

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->
-->