04.02.2013 08:08
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro startet mit leichten Verlusten

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) ist am Montag mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche gegangen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3625 US-Dollar, nachdem sie am Freitag erstmals seit November 2011 über die Marke von 1,37 gestiegen war. Ein Dollar war zuletzt 0,7338 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,3644 (Donnerstag: 1,3550) Dollar festgesetzt.

 

    Experten erklären die feste Tendenz des Euro sowohl mit positiven Nachrichten aus Europa als auch mit der ausgeprägten Schwäche anderer Währungen. So hat sich die Euro-Schuldenkrise in den vergangenen Monaten massiv entspannt, was sich auch daran zeigt, dass die EZB als erste große Notenbank ihre Krisenhilfen leicht zurückführen konnte. Demgegenüber sorgt die Aussicht auf eine ungebremste Geldschwemme anderer Zentralbanken dafür, dass insbesondere der US-Dollar und der japanische Yen schwach tendieren. Immer mehr Experten warnen deshalb vor einem "Währungskrieg", also der Gefahr eines gegenseitigen Abwertungswettlaufs./bgf/kja

 

Artikel empfehlen?

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,11750,0071
0,64
Japanischer Yen135,17300,7180
0,53
Britische Pfund0,71470,0055
0,78
Schweizer Franken1,04190,0017
0,16
Russischer Rubel55,87860,4076
0,73
Bitcoin212,01001,7900
0,85

Heute im Fokus

DAX in Rot -- Kommt Apples neues iPhone früher als erwartet? -- Schwächelnde Exporte bremsen deutschen Aufschwung -- Ifo-Geschäftsklima sinkt erstmals seit sieben Monaten -- Deutsche Bank im Fokus

Bundestag beschließt Gesetz zur Tarifeinheit. Uber verhandelt über Milliarden-Kredit. Richemont tröstet Anleger nach Gewinneinbruch mit mehr Dividende. Amazon-Mitarbeiter in Leipzig streiken erneut. IPO: Berliner Schmuckhändler Elumeo will in Frankfurt an die Börse. Euro im US-Handel kaum verändert.
Titans

Diese Städte stellen die attraktivsten Märkte in Europa dar.

Diese Firmen zahlen Amerikas höchste Gehälter

Umfrage

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger spricht sich für die Abschaffung des Bargelds aus. Was halten Sie von diesem Vorschlag?