DAX8.305-0,6%  Dow15.3030,1%  Euro1,29400,0% 
ESt502.764-0,5%  Nas3.4590,0%  Öl102,60,0% 
TDax958,0-0,3%  Nikkei14.6130,9%  Gold1.387-0,3% 

31.01.2013 16:59

Senden

Devisen: Euro steigt auf neues 14-Monatshoch


    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag ausgehend von hohem Niveau zugelegt. Nach einem Handel in überwiegend enger Spanne stieg die Gemeinschaftswährung am späten Nachmittag auf bis zu 1,3593 US-Dollar. Das ist der höchste Stand seit Mitte November 2011. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3550 (Mittwoch: 1,3541) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7380 (0,7385) Euro.

 

    Der Höhenflug des Euro erscheint schier unaufhaltsam. In den vergangenen Wochen gab es kaum Handelstage mit nennenswerten Kursverlusten. Allein im Januar hat die Gemeinschaftswährung zum Dollar fünf Cent an Wert gewonnen. Beobachter erklären die Entwicklung zum einen mit der spürbaren Beruhigung in der europäischen Schuldenkrise. Auf der anderen Seite neigen viele andere Währungen zur Schwäche. Sowohl der Dollar als auch das Britische Pfund und der Japanische Yen tendieren zurzeit schwach. Beim Dollar und Yen spielt die laxe Geldpolitik der dortigen Notenbanken eine große Rolle, beim Pfund eher die Wachstumsschwäche der Wirtschaft.

 

    Am Donnerstag fiel der Handel zwischen Euro und Dollar indes größtenteils verhalten aus. Fundamentale Impulse gab es nur wenige. Für etwas Bewegung sorgten am Nachmittag Konjunkturdaten aus den USA. Auffällig war ein starker Anstieg der Einkommen privater Haushalte. Er war im Dezember so kräftig wie seit neun Jahren nicht mehr ausgefallen. Bankvolkswirte begründeten die Entwicklung mit der "Fiskalklippe": Aus Angst vor massiven Steuererhöhungen zur Jahreswende haben offenbar zahlreiche Unternehmen Gehalts- und Dividendenzahlungen vorgezogen.

 

    Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85700 (0,85830) Pfund (EUR/GBP), 123,32 (123,55) Yen (EUR/JPY) und 1,2342 (1,2392) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.664,75 (1.677,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 39.030,00 (38.900,00) Euro./bgf/hbr/he

 

Kommentare zu diesem Artikel

khaproperty schrieb:
31.01.2013 17:50:01

Hedge-Fonds stehen bereit, auf den Niedergang des Euro zu setzen, der noch ein kleines Weilchen stark bleiben dürfte.
Dann aber muß auch die EZB in den globalen Abwertungswettlauf einsteigen und es flüchtet das Geld aus Euro und dessen Anleihen, vor allem denen der schwachen Staaten.

 Kommentar hinzufügen 

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,29350,0002
0,0155
Japanischer Yen130,5150-1,3950
-1,0575
Britische Pfund0,8551-0,0010
-0,1168
Schweizer Franken1,2439-0,0090
-0,7184
Hong Kong-Dollar10,04150,0016
0,0159
weitere Devisen im Währungsrechner

ANZEIGE

In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen