19.04.2013 16:47
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Devisen: Euro steigt über 1,31 Dollar - Weidmann dämpft Zinsphantasie

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro (Dollarkurs) hat am Freitag zugelegt. Aussagen von Bundesbankchef Jens Weidmann gaben Auftrieb. Am Nachmittag stieg die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3129 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch bei 1,3047 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3115 (Donnerstag: 1,3045) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7625 (0,7666) Euro.

    "Die Leitzinsen liegen derzeit auf einem angemessenen Niveau", sagte Weidmann in Washington. Zur Wochenmitte waren Zitate des Top-Notenbankers in einem Interview des "Wall Street Journal" am Markt als Signal für eine mögliche Zinssenkung interpretiert worden. Auch Äußerungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble schoben den Euro zwischenzeitlich an. "Es ist viel Geld im Markt, meiner Meinung nach zu viel Geld", sagte Schäuble der "Wirtschaftswoche".

    Die prekäre politische Lage in Italien trat etwas in den Hintergrund. Der zweifache italienische Regierungschef Romano Prodi ist nach ergebnislosen ersten Wahlgängen der Kandidat der Linken für das Amt des Staatspräsidenten. Allerdings fehlte auch ihm zunächst eine breitere Unterstützung. Investoren blieben bislang jedoch unbeeindruckt von der Hängepartie.  

    Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85440 (0,85480) britische Pfund (EUR/GBP), 130,21 (128,40) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2176 (1,2164) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.405,50 (1.393,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 34.170,00 (33.840,00) Euro./hbr/jsl/he

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Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,11970,0000
0,0000
Japanischer Yen133,92500,2300
0,1720
Britische Pfund0,7255-0,0011
-0,1514
Schweizer Franken1,06800,0017
0,1547
Russischer Rubel68,54660,0526
0,0767
Bitcoin225,5300-2,7200
-1,1917

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