20.11.2012 12:53
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro trotz Frankreich-Abstufung auf Zwei-Wochenhoch

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat am Dienstag trotz der Bonitätsabstufung Frankreichs durch die Ratingagentur Moody's zugelegt. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,2821 US-Dollar und damit so viel wie seit fast zwei Wochen nicht mehr. Ein Dollar war zuletzt 0,7807 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,2762 (Freitag: 1,2745) Dollar festgesetzt.

 

    Die Marktreaktion auf den Entzug der Top-Bonität Frankreichs durch Moody's hielt sich in Grenzen. Nur kurz nach der Bekanntgabe in der Nacht zum Dienstag gab der Euro zum Dollar einen halben Cent nach. Er erholte sich aber schnell wieder. Commerzbank-Experte Lutz Karpowitz erklärte die verhaltene Reaktion unter anderem mit der Zusicherung der EZB, alles für den Erhalt des Euro tun zu wollen. Viele Bankvolkswirte urteilen, das unbegrenzte EZB-Anleihekaufprogramm OMT haben die Rettungsfonds EFSF und ESM aus der Schusslinie der Ratingagenturen genommen.

 

    Im weiteren Handelsverlauf rückt das Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel in den Fokus. Gemeinsam mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) sucht Europa nach Lösungen, um neue Finanzierungslücken in Griechenland zu schließen. Der IWF pocht auf eine nachhaltige Schuldenreduzierung, während die Euro-Finanzminister zunächst die Finanzplanung bis 2014 im Auge haben./bgf/jkr

 

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,0558-0,0023
-0,22
Japanischer Yen118,4015-0,8385
-0,70
Britische Pfund0,84740,0046
0,55
Schweizer Franken1,0643-0,0009
-0,08
Russischer Rubel61,72640,6052
0,99
Bitcoin1103,5601-0,0399
-0,00
Chinesischer Yuan7,2535-0,0114
-0,16

Heute im Fokus

DAX geht tief im Minus ins Wochenende -- Dow Jones leicht im Plus -- BASF-Aktie fällt trotz höherem Quartalsergebnis -- Rocket Internet, NVIDIA, Nordex im Fokus

Griechischer Zentralbankchef Stournaras dringt auf Einigung mit Gläubigern. VW-Führungsspitze verdient künftig weniger. Risse in Triebwerken des Bundeswehr-Pannenfliegers A400M. Kongress-Rede Trumps birgt Sprengkraft für die Börsen. ProSiebenSat.1-Aktien fallen - Analyst will klarere Digitalstrategie. Bitcoin erreicht neues Rekordhoch. Warum die Deutschen einfach keine Lust auf Aktien haben. RBS verliert seit 2008 rund 58 Milliarden Pfund.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Nordex AGA0D655
BASFBASF11
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
BayerBAY001
Deutsche Telekom AG555750
TeslaA1CX3T
BMW AG519000
Allianz840400
E.ON SEENAG99
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777
NVIDIA Corp.918422