19.04.2013 08:16
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro trotz Wahl-Chaos in Italien stabil über 1,30 Dollar

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Freitag weiter stabil über der Marke von 1,30 US-Dollar gehalten. Die schwierige Regierungsbildung im Euro-Krisenland Italien habe weiter kaum Einfluss auf die Gemeinschaftswährung, hieß es von Experten. Am Morgen stand der Euro bei 1,3070 Dollar. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3045 (Mittwoch: 1,3129) Dollar festgesetzt.

    "Das Scheitern der ersten beiden Wahlgänge zur Wahl des neuen Staatspräsidenten Italiens perlte am Eurokurs ab wie Morgentau", kommentierte Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank die jüngste Entwicklung. Die Ankündigung der Europäischen Zentralbank, unter bestimmten Bedingungen Staatsanleihen von Euro-Krisenstaaten zu kaufen, zeige nach wie vor Wirkung, so Leuchtmann. "Was immer in Italien passiert, im schlimmsten Fall würde ein unbegrenzter Anleihekauf der EZB schon helfen, scheint die Marktmeinung zu sein."/jkr/fbr

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1256-0,0060
-0,53
Japanischer Yen127,45000,0750
0,06
Britische Pfund0,7759-0,0054
-0,69
Schweizer Franken1,0999-0,0006
-0,05
Russischer Rubel88,2238-2,5303
-2,79
Bitcoin347,31004,0300
1,17
Chinesischer Yuan7,4066-0,0324
-0,44

Heute im Fokus

DAX geht mit kräftigem Plus ins Wochenende -- US-Börsen schließen höher -- Commerzbank mit Milliardengewinn -- Deutsche Bank startet Anleihen-Rückkauf -- Groupon, Renault im Fokus

Springer-Konzern verwirft Umwandlung der Rechtsform. Tim Cook blamiert sich mit der iPhone-Kamera - und reagiert humorlos. Wachstum in China kurbelt VW-Verkäufe wieder an. Triebwerksbauer Rolls-Royce kappt wegen Krise Dividende. Japans Regierung deutet Intervention gegen starken Yen an.
Wo verdiene ich am meisten?
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten
Wer hatte das größte Emissionsvolumen?

Umfrage

Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Reformbemühungen der Regierung in Athen laut einem Medienbericht noch nicht zufrieden. Ist für Sie das Thema Grexit abgehakt?