19.04.2013 13:06
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro trotzt italienischem Politchaos

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag trotz anhaltender politischer Unsicherheiten in Italien gewonnen. Gegen Mittag stand der Euro bei 1,3090 Dollar. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,3045 (Mittwoch: 1,3129) Dollar festgesetzt.

    "Das Scheitern der ersten beiden Wahlgänge zur Wahl des neuen Staatspräsidenten Italiens perlte am Eurokurs ab wie Morgentau", kommentierte Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank.

    Auch der gerade beendete dritte Wahlgang dürfte ergebnislos bleiben. Am Nachmittag wird in der drittgrößten Euro-Volkswirtschaft der vierte Anlauf gestartet, bei dem eine absolute Mehrheit ausreicht. Nach dem Scheitern des Kandidaten Franco Marini schickt die italienische Linke den früheren Regierungschef Romano Prodi ins Rennen.

    Während das politische Chaos andauert, brechen die Industrieaufträge weiter ein. Im Februar sanken sie um 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und um 2,5 Prozent zum Vormonat. Weitere Konjunkturdaten, die den Devisenmarkt bewegen könnten, stehen zum Wochenschluss nicht auf der Agenda./hbr/jsl

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,22920,0005
0,0366
Japanischer Yen146,54500,3900
0,2668
Britische Pfund0,78500,0008
0,0976
Schweizer Franken1,20410,0001
0,0083
Russischer Rubel75,2898-0,9465
-1,2415
Bitcoin253,2400-1,5800
-0,6200

Heute im Fokus

DAX mit kräftigem Zuschlag erwartet -- BAIC-Börsengang: Aktie startet mit angezogener Handbremse -- Japans Notenbank lässt Geldpolitik unverändert -- Nike mit mehr Gewinn - Erwartungen übertroffen

Talanx kauft in Chile zu. Steuereinnahmen weiter im Plus - Ministerium: Wirtschaft zieht an. Merkel: Sanktionsaufhebung nur bei Fortschritten in Ukraine. Air France-KLM senkt Prognose erneut. Milliardendeal zwischen BASF und Gazprom geplatzt. Oracle-Aktionäre auf Wolke sieben dank starkem Cloud-Geschäft.
Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

schaften der Welt

europa

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige