Gegen 7.47 Uhr steht die Gemeinschaftswährung bei 1,3111 US-Dollar nach 1,3109
Dollar im späten New Yorker Handel und einem Tageshoch von 1,3184 Dollar am Donnerstag. "Der Euro verdaut die Gewinne, die nach der US-Notenbanksitzung aufgelaufen sind", so ein Händler. Da stieg der Euro von Ständen unter 1,30 Dollar auf den höchsten Stand seit gut fünf Wochen, weil die Notenbank die Phase der ultralockeren Geldpolitik mit Zinsen nahe Null weiter ausgedehnt hat. "Nun verschnauft der Euro um 1,31 USD", so ein Marktteilnehmer.
Über die Aussichten streiten sich die Marktteilnehmer: Sumino Kamei von der Bank Mitsubishi in Tokio meint, die ungelöste Krise in der Euro-Zone sei wieder in den Vordergrund gerückt und dürfte den Euro weiter belasten. Die Krise um den griechischen Schuldenschnitt ist weiter ungelöst und die Aussichten auf ein Entlassen Portugals aus dem Rettungsschirm an die Kapitalmärkte verschlechtern sich. Andere Marktteilnehmer meinen dagegen, gute Daten wie zum Beispiel zum US-Wirtschaftswachstum am Freitagnachmittag könnten die Risikobereitschaft der Anleger stützen und den Euro nach oben treiben. Laut Prognosen dürfte die Wirtschaftstätigkeit im vierten Quartal annualisiert um drei Prozent zugenommen haben.
Die Markttechnik spreche für mindestens einen weiteren Erholungsschub, heißt es in den Mußler-Briefen. Daran änderte auch ein Rückgang an den kurzfristigen Aufwärtstrend bei derzeit 1,3010 Dollar nichts. Fest in der Yen, der sowohl zum Euro als auch zum Dollar zulegt. Die Feinunze Gold wird mit 1.718 Dollar gehandelt nach einem Londoner Nachmittag-Fixing von 1.727,00 Dollar am Donnerstag.
FRANKFURT (Dow Jones)
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