07.12.2012 12:21
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro vor US-Arbeitsmarktbericht auf Wochentief

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat am Freitag vor neuen Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt nachgegeben. Gegen Mittag sank die Gemeinschaftswährung bis auf 1,2916 Dollar. Das ist der tiefste Stand in dieser Woche. Bereits am Donnerstag war der Euro nach Spekulationen auf eine abermalige Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) spürbar unter Druck geraten. Die EZB hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,3072 (Mittwoch: 1,3065) Dollar festgesetzt.

 

    Neue Zahlen aus der deutschen und britischen Industrie illustrierten den derzeit scharfen Gegenwind der Schuldenkrise: In Deutschland war die Industrieproduktion im Oktober so stark wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr rückläufig, in Großbritannien fiel sie überraschend weiter zurück. Für schlechte Stimmung sorgte auch die Bundesbank, die ihre Konjunkturprognose für 2013 stark zurücknahm.

 

    Der Nachmittagshandel steht ganz im Zeichen des US-Arbeitsmarktsberichts für November. Bankvolkswirte rechnen mit einem ungewöhnlich schwachen Stellenaufbau von deutlich weniger als 100.000 Jobs. Allerdings dürften die Nachwirkungen des schweren Wirbelsturms "Sandy" belastet haben. Darüber hinaus könnte der drohende Sturz von der "Fiskalklippe" - eine Mischung aus milliardenschweren Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen zum Jahreswechsel - die Unternehmen von Neueinstellungen abgehalten haben./bgf/jsl

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,34370,0007
0,0521
Japanischer Yen136,84850,1535
0,1123
Britische Pfund0,79110,0000
-0,0019
Schweizer Franken1,2147-0,0003
-0,0206
Hong Kong-Dollar10,41380,0055
0,0524
Bitcoin433,3900-17,0600
-3,7873
weitere Devisen im Währungsrechner



Die Bundesregierung hat ein "starkes Signal" von Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland angekündigt: Was halten Sie von dieser Haltung?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen

Anzeige