-->-->
06.09.2013 12:48
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro vor US-Arbeitsmarktbericht unter Druck

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) ist am Freitag vor Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktberichts unter Druck geraten. Händler machten enttäuschend ausgefallene Daten zur deutschen Industrieproduktion verantwortlich. Gegen Mittag büßte die Gemeinschaftswährung anfängliche Kursgewinne wieder ein, und sie stand leicht im Minus bei 1,3112 US-Dollar. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs gegen Mittag noch auf 1,3202 (Mittwoch: 1,3171) Dollar festgesetzt.
-->

    Die Märkte warten gespannt auf die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktberichts am Nachmittag. Die amerikanische Notenbank Fed orientiert sich bei ihrer Geldpolitik stark an der Entwicklung am Arbeitsmarkt. Anleger versprechen sich daher wichtige Hinweise für die weitere Entwicklung der milliardenschweren Anleihekäufe durch die Fed. Die Notenbank will ihre massive Geldflut noch in diesem Jahr eindämmen. Eine Überraschung bei den Arbeitsmarktdaten könnte für starke Impulse am Devisenmarkt sorgen./hbr/jkr

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1196-0,0089
-0,78
Japanischer Yen113,96500,5100
0,45
Britische Pfund0,8525-0,0032
-0,37
Schweizer Franken1,09520,0032
0,29
Russischer Rubel72,4516-0,5958
-0,82
Bitcoin514,0700-5,2800
-1,02
Chinesischer Yuan7,4662-0,0477
-0,63

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Welcher Darsteller verdient am meisten?
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->