18.01.2013 12:55
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro zum Dollar leicht gefallen - Zeitweise über 1,25 Franken gestiegen

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach seinen jüngsten deutlichen Kursgewinnen hat der Kurs des Euro (Dollarkurs) am Freitag etwas nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,3363 US-Dollar gehandelt. Am Morgen war der Euro noch zeitweise bis auf 1,3398 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,3368 (Mittwoch: 1,3277) Dollar festgesetzt.

 

    Händler sprachen von leichten Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Höhenflug. Die in Italien gesunkenen Auftragseingänge der Industrie zeigten, dass die wirtschaftliche Entwicklung in den Krisenländern der Eurozone noch schwach ist. Die Auftragseingänge waren um 0,5 Prozent gefallen. Zuvor hatte der Euro im asiatischen Handel noch von einem besser als erwartet ausgefallenen Bruttoinlandsprodukt in China profitiert.          Zum Schweizer Franken war der Euro im asiatischen Handel erstmals sei Mai 2011 über die Marke von 1,25 Franken gestiegen. In der Spitze war der Euro bis auf 1,2569 Franken geklettert. Zuletzt fiel er jedoch zurück und kostete 1,2476 Franken. In der Schweiz verstärken sich offenbar wieder die Diskussionen über die Anhebung des Mindestkurses für den Euro. Die Gewerkschaft Unia forderte eine sofortige Anhebung des Mindestkurses. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) solle die Untergrenze von 1,20 auf 1,25 Franken erhöhen. Ansonsten drohe der Schweiz im Frühjahr eine neue Welle von Massentlassungen./jsl/jkr

 

Artikel empfehlen?

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,11020,0018
0,16
Japanischer Yen136,1870-0,2330
-0,17
Britische Pfund0,71260,0023
0,33
Schweizer Franken1,0448-0,0011
-0,11
Russischer Rubel62,09980,5771
0,94
Bitcoin232,1600-1,1800
-0,51

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Wall Street feiertagsbedingt geschlossen -- Wie Börsen auf Griechenland-Referendum reagieren könnten -- EFSF erklärt Zahlungsausfall Griechenlands -- Facebook im Fokus

Tsipras fordert Schuldenschnitt und 20 Jahre mehr Zeit. Im Übernahmepoker um K+S verhärten sich die Fronten. Tsipras: Ein Nein beim Referendum wäre kein Ende der Verhandlungen. Varoufakis: Einigung mit Gläubigern kommt in jedem Fall zustande. Schnelles aber knappes Ergebnis bei griechischer Volksabstimmung erwartet.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welcher Fußballtrainer verdient am meisten?

Diese Aktien stehen bei Hedgefonds ganz oben

Umfrage

Wie wird sich nach Ihrer Einschätzung der DAX bis zum Jahresende entwickeln?