22.01.2013 13:48
Bewerten
 (0)

Devisen: Eurokurs gestiegen - Robuste ZEW-Konjunkturerwartungen

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) ist am Dienstag nach weiteren Anzeichen für eine wirtschaftliche Stabilisierung in der Eurozone gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im Mittagshandel 1,3348 US-Dollar. Im frühen Handel hatte der Euro nur knapp über der Marke von 1,33 Dollar notiert. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3323 (Freitag: 1,3324) festgesetzt.

 

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und die Eurozone hatten sich im Januar überraschend deutlich aufgehellt. Der deutsche Indikator stieg kräftig um 24,6 Punkte auf 31,5 Zähler. Volkswirte hatten lediglich einen Anstieg auf 12,0 Punkte erwartet. Die Daten deuten laut Experten auf eine Konjunkturerholung in der größten Volkswirtschaft der Eurozone hin. Zudem entspannte sich die Lage in der Eurokrise weiter. Spanien hat sich erheblich günstiger als noch im Dezember am Geldmarkt refinanziert. Die Renditen gingen um rund die Hälfte zurück.

 

    Zwischenzeitlich hatten jedoch vage Marktgerücht über eine Rücktritt von Bundesbankpräsident Jens Weidmann die Märkte belastet. Der Eurokurs fiel auf ein Tagestief bei 1,3266 Dollar. Die Bundesbank dementierte die Marktgerüchte umgehend und der Euro erholte sich rasch. Ein Sprecher der Notenbank sagte der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX, an den Gerüchten sei "nichts dran"./jsl/jkr

 

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1114-0,0080
-0,71
Japanischer Yen122,6805-0,1845
-0,15
Britische Pfund0,7607-0,0024
-0,32
Schweizer Franken1,1052-0,0025
-0,22
Russischer Rubel73,5137-0,2785
-0,38
Bitcoin425,650018,6600
4,58
Chinesischer Yuan7,2936-0,0459
-0,62

Heute im Fokus

DAX geht mit Plus ins Wochenende -- Dow unverändert -- US-Wirtschaft wächst schwach -- VW will wohl Milliarden in Batteriefabrik für E-Autos investieren -- SGL, Google und Oracle im Fokus

Bank of America versucht erneut Kreditkartentochter MBNA zu verkaufen. Monsanto-Managern winkt Millionen-Regen bei Übernahme. Air France tankt nach Sprit-Protesten mehr im Ausland. EU verschärft erneut Sanktionen gegen Nordkorea. Aktionäre von DMG Mori sollen Abfindung von 37,35 Euro erhalten. Yellen: Leitzinserhöhung in den kommenden Monaten angemessen. BMW & Co.: Autobauer rufen in den USA Millionen Wagen zurück.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Vier Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau:
In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden vier Aktien vorgestellt, die sich aus Sicht der Redaktion für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Sicherheit allein war nicht das entscheidende Kriterium. Es ging auch darum, Aktien von Unternehmen auszuwählen, die aufgrund ihrer Wettbewerbsstellung aussichtsreich erscheinen und die dennoch große Wachstumschancen bieten.
Welche Marke ist die teuerste?
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
In welcher Metropolregion leben am meisten Menschen?

Umfrage

Bundeskanzlerin Merkel hält trotz aller Kritik am umstrittenen Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Wie bewerten Sie dessen Chancen?