07.01.2013 20:56
Bewerten
 (0)

Devisen: Eurokurs legt zu - Gemeinschaftswährung wieder über 1,31 US-Dollar

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro (Dollarkurs) ist am Montag im Tagesverlauf wieder über die Marke von 1,31 US-Dollar zurückgekehrt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt im New Yorker Handel 1,3111 US-Dollar, nachdem sie im asiatischen Geschäft noch bis auf 1,3017 Dollar gefallen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3039 (Freitag: 1,3012) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7669 (0,7685) Euro.

 

    Positiv gesehen wurde der Fakt, dass sich die Stimmung unter den Anlegern im Euroraum im Januar deutlich aufgehellt hatte und so zum fünften Mal in Folge gestiegen war. Der vom privaten Institut Sentix erhobene Indikator war im Januar von minus 16,8 Zählern im Vormonat auf minus 7,0 Punkte geklettert. Besonders deutlich hatten sich die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung der Investoren verbessert. Zuletzt hatte sich eine Reihe von Frühindikatoren für die Eurozone aufgehellt. Ansonsten wurden keine marktbewegende Konjunkturdaten veröffentlicht.

 

    Die Devisenexperten der Commerzbank erwarten zunächst aber keinen neuen Aufwärtstrend für den Euro. Nachdem viele Anleger zuletzt wegen des Haushaltsstreits auf die USA geschaut hätten, rückten jetzt die Probleme der Eurozone wieder in den Fokus. Der Markt blicke jetzt auch auf die Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag. Die überwiegende Mehrheit der Experten erwartet keine weitere Leitzinssenkung. Entscheidend ist aber zunächst laut Commerzbank, ob der Euro die psychologisch wichtige Marke von 1,30 Dollar unterschreitet. Am Freitag hatte er noch an dieser Marke gekratzt./jsl/tih/he

 

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,06750,0044
0,41
Japanischer Yen122,28300,4630
0,38
Britische Pfund0,8660-0,0011
-0,13
Schweizer Franken1,07290,0020
0,18
Russischer Rubel63,58130,3075
0,49
Bitcoin838,390012,0500
1,46
Chinesischer Yuan7,32970,0573
0,79

Heute im Fokus

DAX um Nulllinie -- EZB-Leitzins bleibt unverändert -- Goldman Sachs, UBS & Co. bringen wegen Brexit wohl Tausende Jobs nach Frankfurt -- Netflix Umsatzsprung erfreut Anleger -- VW, Fresenius im Fokus

Experte der Bank of America: Jeder Forex-Trader braucht jetzt einen Twitter-Account. Haustürgeschäfte, falsche Rechnungen, Kundenhotlines: Diese Rechte haben Verbraucher. Trumps mächtiges Werkzeug: Erlasse des US-Präsidenten. Vertrauen in die Altersvorsorge stark gesunken.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken

Umfrage

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Nato als obsolet bezeichnet. Halten Sie das Militärbündnis ebenfalls für überflüssig?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG 514000
Daimler AG 710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
BASF BASF11
E.ON SE ENAG99
Commerzbank CBK100
Bayer BAY001
Apple Inc. 865985
Nordex AG A0D655
Allianz 840400
Deutsche Telekom AG 555750
K+S AG KSAG88
Netflix Inc. 552484
Deutsche Lufthansa AG 823212
BMW AG 519000