Devisen: Scheitern der Griechenland-Gespräche belastet Euro nur kurzzeitig
"Der Optimismus ist rasch wieder an die Märkte zurückgekehrt", sagte Sebastian Sachs, Devisenexperte beim Bankhaus Metzler. "Es ist nicht vorstellbar, dass die EU die Griechen hängen lässt." Dies zeige auch die deutliche Entspannung an den Anleihemärkten der Euro-Krisenländer. So gingen die Risikoaufschläge für Anleihen der Krisenländer teilweise deutlich zurück.
Die Euro-Finanzminister und der Internationale Währungsfonds (IWF) hatten sich in Brüssel in der Nacht zum Mittwoch nicht auf eine umfassende Vereinbarung für das krisengeschüttelte Griechenland geeinigt. Am nächsten Montag soll ein neuer Anlauf genommen werden. "An den Märkten erwartet man dann auch eine Einigung", sagte Sachs. "Einige Finanzminister wollten mit der Hängepartie offenbar deutlich machen, wie hart sie verhandeln."
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,80370 (0,80465) britische Pfund (EUR/GBP), 105,49 (104,39) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2041 (1,2049) Schweizer Franken (EUR/CHF) festgelegt. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.724,00 (1.732,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 42.690,00 (42.780,00) Euro./jsl/hbr/he


