27.11.2012 09:21
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EUR/USD: Atemholen vor dem nächsten Anstieg?

Die Finanzminister der EU ringen um eine für alle tragbare Lösung für Griechenland. Einigen wie dem IWF...
... gehen bereits die aktuell diskutierten Zugeständnisse zu weit, andere sehen einen Schuldenschnitt für die öffentlichen Gläubiger als unausweichlich an. Wenn ein Schuldenschnitt jetzt nicht kommt, dann irgendwann, im Zweifel durch die Hintertür. Das spielt aber an den Märkten im Moment keine Rolle. Für die ist nur entscheidend, ob die Krise JETZT entschärft wird. Und danach sieht es aus.

EUR/USD scheitert vor 1,30er Marke

Im Moment herrscht aber noch Unsicherheit. Der Euro, der Ende letzter Woche auch von einem entgegen den Erwartungen gestiegenen ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland profitierte, setzte daher seinen Kursanstieg zu Wochenbeginn nicht fort. Im Gegenteil: Es gibt Gewinnmitnahmen. Das liegt allerdings auch daran, dass der Wechselkurs EUR/USD fast bis zum wichtigen Widerstand bei 1,3000 USD gestiegen ist. Da ist ein Luftholen normal. Nach einer Konsolidierung – möglicherweise bis in den Bereich von 1,2850 USD – wird sich der Anstieg aber fortsetzen. EUR/USD wird als nächstes die Marke von 1,3150 USD ins Visier nehmen.

Dr. Detlef Rettinger ist Chef-Redakteur von Deutschlands einzigem reinen Devisen-Börsenbrief mit Musterdepot, dem Devisen-Trader. Der promovierte Volkswirt besitzt langjährige Erfahrung in der Analyse des Devisenmarktes und im Handel mit Derivaten. Weitere Infos: www.devisen-trader.de. Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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