11.04.2012 09:38
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EUR/USD: Hält die Unterstützung bei 1,30 USD?

Die Eurokrise hat wieder ihr hässliches Haupt erhoben: Vor allem um Spanien macht man sich an den Märkten Sorgen.
Die letzte Auktion von Staatsanleihen lief wenig erfolgreich und die Anleihekurse kamen insgesamt unter Druck. Gleichzeitig ist der sichere Hafen deutscher Staatsanleihen gefragt und der Euro-Bund-Future geht durch die Decke. Am Devisenmarkt gibt es die bekannten Reaktionsmuster: Der US-Dollar ist als sicherer Hafen gefragt und die Währungen vieler Schwellenländer, wie der Südafrikanische Rand oder die Türkische Lira werden verkauft. Auch der Euro gab nach, und zwar nicht nur gegenüber dem Dollar, sondern auch gegenüber Pfund, Yen und Franken.

EUR/USD: Charttechnik

EUR/USD fiel nach dem mehrmaligen erfolglosen Versuch, den Widerstand bei 1,3350 USD zu überwinden schon in der letzten Woche deutlich zurück. Zu Beginn der nachösterlichen Woche zeigt sich der Wechselkurs angesichts der Turbulenzen an Aktien- und Rentenmarkt aber erstaunlich stabil. Bislang hat die Unterstützung bei 1,3050 USD gehalten. Doch wie lange noch? Ich denke, die Chancen stehen gut, dass die Zone 1,3000/1,3050 USD auf Dauer hält. Im Moment würde ich darauf zwar noch nicht wetten, sollte EUR/USD aber wieder über 1,3150 USD steigen, dann kann es wieder nach oben gehen. Vorerst sollten Trader aber Geduld haben!

Dr. Detlef Rettinger ist Chef-Redakteur von Deutschlands einzigem reinen Devisen-Börsenbrief mit Musterdepot, dem Devisen-Trader. Der promovierte Volkswirt besitzt langjährige Erfahrung in der Analyse des Devisenmarktes und im Handel mit Derivaten. Weitere Infos: www.devisen-trader.de. Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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