
EUR/USD: Kommt es zu einem Short-Squeeze?
EUR/USD vor wichtiger Widerstandszone
Das sind gute Argumente. Aber wenn jeder dasselbe sagt, dann klingeln bei mir die Alarmglocken. Der Euro muss fallen, wenn solche Carry Trades gut gehen sollen. Tut er das nicht, dann galoppiert die Herde schnell in die andere Richtung, denn der Markt ist sehr einseitig Euro-Short positioniert. Werden diese Positionen aufgelöst, dann kommt es zu einem Short-Squeeze. Noch ist für die Euro-Bären alles in Butter. Sollte der Wechselkurs EUR/USD aber über die wichtigen Widerstandszone bei 1,3100/1,3150 steigen, dann könnte sich der eine oder andere überlegen, ob er mit seiner Spekulation wirklich richtig liegt. Ein weiterer – möglicherweise rascher – Kursanstieg wäre die Folge.
Dr. Detlef Rettinger ist Chef-Redakteur von Deutschlands einzigem reinen Devisen-Börsenbrief mit Musterdepot, dem Devisen-Trader. Der promovierte Volkswirt besitzt langjährige Erfahrung in der Analyse des Devisenmarktes und im Handel mit Derivaten. Weitere Infos: www.devisen-trader.de. Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.


