
EUR/USD: Neue Griechenland-Panik!
Griechenland steht auf der Kippe
Heftige landesweite Proteste gegen die heute stattfindende Abstimmung über das neue Sparpaket im griechischen Parlament erschüttern Griechenland – und die Eurozone. Sollte das Sparpaket nicht beschlossen werden, dann ist die nächste Kredittranche in Gefahr. Griechenland wäre dann schnell pleite. Dazu kamen wieder einmal schwache Konjunkturdaten aus Europa sowie skeptische Wirtschaftsprognosen der EU-Kommission. EUR/USD gab daher nach einem kurzen Anstieg bis zum Widerstand bei 1,2840 USD wieder nach und der Wechselkurs fiel auf den tiefsten Stand seit Anfang September. EUR/USD wird nun zu einem Test der Unterstützung bei 1,2700 USD oder sogar 1,2650 USD ansetzen. Trader sollten aber die EZB-Sitzung am Donnerstag nicht aus dem Blick verlieren, denn diese könnte für weitere Kursturbulenzen sorgen.

Dr. Detlef Rettinger ist Chef-Redakteur von Deutschlands einzigem reinen Devisen-Börsenbrief mit Musterdepot, dem Devisen-Trader. Der promovierte Volkswirt besitzt langjährige Erfahrung in der Analyse des Devisenmarktes und im Handel mit Derivaten. Weitere Infos: www.devisen-trader.de. Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.


